AX-D The Hole Story
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. April 2011 um 10:52 Uhr Geschrieben von: Frater Malig 854 Samstag, den 25. Dezember 2010 um 10:18 Uhr
Die AutonomatriX entwickelte sich in den frühen neunziger Jahren aus dem chaosmagischen Orden „Illuminaten von Thanateros“ (IOT – „Der Pakt“), da die Mitglieder mit der Richtung die der Pakt damals einschlug nichtmehr länger einverstanden waren und etwas Neues erschaffen wollten. Deshalb erklärten die Mitglieder mitsamt ihren Tempeln ihre Unabhängigkeit und verließen den Pakt.
Wie so oft, wiederholt sich die Geschichte auch hier.
Aus der AutonomatriX entstand im Dezember 2008 die deutsche AutonomatriX (AX-D). Zuerst sollte dies in Kooperation mit dem amerikanischen Teil der Gruppe geschehen. Daher wurden die Mitglieder der amerikanischen Gruppierung über Alles was die AX-D tat unterrichtet und einbezogen. Mit der Zeit schien dies bei der amerikanischen „Sektion“ jedoch die Fehleinschätzung zu fördern, dass sie für Deutschland die Entscheidungsträger wären und die AX-D nicht eigenständig handeln könne oder dürfe. Was dem Prinzip der AutonomatriX (Autonom...) absolut widerspricht. Nach einigen Monaten in denen für Alles und Jeden eine Erlaubnis eingeholt werden musste entschied sich die AX-D letztlich als eigenständige Gruppe zu agieren. Dies führte zu vielen Ärgernissen und Problemen, da man die Kontrolle über dieses Projekt nicht verlieren wollte und mit allen Mitteln versuchte die AX-D zu leiten, wie es die amerikanische „Sektion“ für richtig hielt.
Mir war damals bereits bewusst, dass es nicht sein kann, das Leute für eine Gruppe Entscheidungsträger sind die mit der Gruppe selbst keinen persönlichen Kontakt haben, niemals auf Treffen kommen würden, oder sich sonstwie engagieren würden. Denn letztlich gab es in all der Zeit keine einzige Hilfestellung für die AX-D sondern ausschließlich Restriktionen. An diesem Punkt fehlte definitiv das, was man in magischen Gruppen als „Brüderlichkeit“ bezeichnet und es war nicht absehbar das soetwas ensteht. Über viele unschöne Diskussionen und Gespräche ging es dahin, dass Alles was die AX-D aufgebaut hatte nun zum Vorwurf gemacht wurde. Obwohl nichts geheimgehalten worden war, sondern Alles, absolut Alles von der amerikanischen Sektion abgesegnet wurde. Zum Ende hin, vertraten die Amerikaner sogar die Ansicht die AutonomatriX sei eine „Webcommunity“ und wir würden versuchen einen Orden daraus zu machen. Nunja, richtig. Eine Webcommunity kann nicht unser Anspruch sein, nichtmal ansatzweise.
Es begann nun etwas härter zu werden, da die amerikanische Sektion feststellen musste, dass wir uns nicht länger kontrollieren oder einengen lassen. Da wurde die nächste, so häufig verwendete, Methode benutzt – es wurde mir persönlich mit magischen Aktionen gedroht und mein Mailpostfach atmete ungefähr genauso entnervt aus wie ich selbst auch.
Da es mir nach wie vor sehr gut geht und ich mich nicht beklagen kann, ging es danach eine Stufe herunter – wie so oft wenn man magische Drohungen nicht wahr machen kann – man drohte uns mit einer Klage wegen des Namens „AutonomatriX“. Obwohl die AutonomatriX ganz deutlich den Standpunkt des Anti-copyrights vertritt, genauso wie bei Dokumenten die auf der Homepage der AX-D zu jener Zeit abrufbar waren. Im Manifesto der AutonomatriX heißt es: „Jeder kann zu jeder Zeit Alles reproduzieren, solange damit kein Profit verdient wird.“ Was mich natürlich zu der Annahme führt das die Amerikaner ihr eigenes Manifesto eher nicht so sonderlich beachten. Die Aussprache dieser Annahme führte dazu, dass mein Mailpostfach beinahe einen Psychiater gebraucht hätte.
Als nun auch ersichtlich wurde, dass das mit der Klage ein Schuss in den Ofen wird, ging es eine weitere Stufe hinunter – schon wieder – nun wolle man eine „Info-Welle“ gegen die AutonomatriX-Deutschland starten in der man dann versuchen wird mit möglichst vielen Leuten in Kontakt zu treten um dort „Vorträge“ darüber zu halten wie „böse“ die AutonomatriX-D in Wirklichkeit ist. Mich stört das herzlich wenig, denn sollten tatsächlich derlei Vorträge stattfinden, so trennt das für uns die Spreu vom Weizen - die richtigen Leute werden auch zu den richtigen Schlüssen kommen. Denn wenn man solche Vorträge hält muss man sich die Frage gefallen lassen, ob man sonst a) nichts zu tun hat und b) so handlungsunfähig ist, dass man keine Alternativen mehr hat.
„Magie klappt nicht, Klagen klappt nicht – diffamieren geht immer.“ – So scheint das Motto dieser traurigen Aktionen zu lauten. Wir sind auf der einen Seite entsetzt über so viel Niveaulosigkeit und auf der anderen Seite glücklich die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit getroffen zu haben, denn das es richtig war sich von diesen Leuten zu distanzieren wird heute, durch derlei traurige Aktionen, immer wieder bestätigt.
Unter Umständen wäre es sinniger es dabei bewenden zu lassen. Aber ich bin sicher, dass es noch einige Stufen weiter nach unten führt. Wir lassen uns davon jedoch nicht beirren, sondern verfolgen weiter unser Ziel eine brüderliche magische Gruppe zu sein, in der jeder vom anderen profitieren kann und ein Ort an dem effiziente Chaosmagie an erster Stelle steht. So far...
| < Zurück |
|---|